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Ich habe einmal gehört, dass eine filmischen Montage immer aus einem Mangel an Material heraus entsteht. Clever zusammengefügt lässt sich dieser Mangel im Film überbrücken. Bestenfalls schafft es der Zuschauer die fehlende Lücke im Geschehen selbst durch freies oder einfach nur logisches Assoziieren zu schließen. Richtig spannend wird es allerdings, wenn man diese Technik der collagenhaften Aufreihung unterschiedlicher Sequenzen auf Filmmaterial unterschiedlichen Ursprungs anwendet. Hier tut sich ein verrücktes Spannungsfeld zwischen Sinn und Unsinn sowie unterschiedlichem ästhetischem Empfinden auf. Nirgendwo lässt sich dieses Phänomen besser veranschaulichen als auf YouTube.

Hier einige meiner Fundstücke: die Filmmontagen als Visualisierung der Filmgeschichte, Bestenliste, Tribute to, Inspirationsquelle, Jahresrückblick, belustigende Bilderflut, Musikvideo, Comedyversuch, etc. etc.

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In diesem Zusammenhang auch nicht verkehrt: die Seite www.supercut.org, wo ich beispielsweise auch “Bush’s 2008 State of the Union, with all the words deleted” gefunden habe. Ein weiterer Supercut-Liebling von mir sind die Coffeejerks des 50er und 60er Jahre Films und natürlich alle “Dudes” aus Big Lebowski.