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Seit zehn Tagen hüpfen ein Mann in Tierkostümen, Antonio Banderas als Prof. Roberto Ledgard im Doktoroutfit sowie eine dunkelhaarige Schönheit gespielt von Elena Anaya im hautengem, hautfarbenem Overall über deutsche Kinoleinwände. Die Rede ist natürlich vom neuen Film des wohl größten Erzählers, den der spanische Gegenwartsfilm kennt - Pedro Almodóvar.

Sogar das Herren-Lifestylemagazin GQ hat aus diesem Anlass überraschender Weise eine Almodóvar-App präsentiert… Und wer in den letzten Tagen aufmerksam durch die Süddeutsche, die Frankfurter Rundschau oder den KulturSpiegel geblättert hat, wird bereits allerhand euphorische Sätze zu “Die Haut, in der ich wohne” gelesen haben.

So viel sei verraten: Es handelt sich um einen Thriller, dessen wichtigster Spielort eine private Schönheitsklinik ist. Besser denn je stellt der Regisseur hier unter Beweis, dass man einen Film kunstvoll und genüsslich auf die Leinwand malen und trotzdem über 120 Minuten fesselnde Spannung aufrecht erhalten kann.

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Wer sich dafür interessiert, sollte auch mal nach einem schönen Bildband mit dem Titel Das Pedro Almodóvar Archiv (Taschen Verlag) Ausschau halten, der ab November erhältlich sein soll!