Vor knapp zwei Wochen hatte das Apple iPad Verkaufsstart in den USA. Und es macht sich seither die Meinung breit, dass das Gerät eine sehr gute Idee sei. Ein Hinweis, warum dem wirklich so sein könnte, kam Gestern in Form der Adaption von Alice’s Adventures in Wonderland für das iPad.
Der Kinderbuch Klassiker wurde 1865, also vor sage und schreibe 145 Jahren, von Lewis Caroll geschrieben, und ganz wunderbar von John Tenniel illustriert.
Daran ändert auch eine ziemlich kalt und anämisch wirkende Verfilmung von Tim Burton glücklicherweise nichts. Und wie man am Beispiel der iPad Adaption sieht, kann beeindruckende Technologie der Phantasie bei ihrer Arbeit auch zur Seite stehen, sie beflügeln. Und sie nicht überflüssig machen wie bei Burton´s “6D Alice”.
Die ohnehin schon tolle Geschichte wird auf 56 bebilderten Seiten erzählt, und durch die sensorischen Möglichkeiten des iPad spielerisch ergänzt. 2o animierte Sequenzen erweitern den Lesespaß auf ein sinnvolles Maß an Interaktivität, denn man kann Alice und ihre Freunde und Feinde Schütteln, Drehen oder Antippen. Das reicht auch, man liest ja schließlich.
“Vom Primitiven zum Komplexen zum Einfachen” (Saint-Exupéry). Das iPad ist ein absichtlich begrenztes, aber durchdachtes Konzept. Und das ist auch immer die Stärke des Apple-typisch sehr zurückgenommenen Designs.
Ein formschöner und funktioneller Behälter für coolen Content. Und Content is King. Und less is more. Und überhaupt. Vorgestern wurde das WePad vorgestellt, eine deutsche Tablet PC Entwicklung. Ein kleines Laptop ohne Tastatur.













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