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Menschen drücken ihre Meinung in allen Farben und Formen aus. Doch im Web bleibt einem meist nur der der Klick auf den blauen Daumen, um Zustimmung zu signalisieren. Nicht alle Netz-Bewohner sind damit einverstanden.

Gleichzeitig werden Fakten geschaffen: Die “Social Plugins” von Facebook haben sich auf vielen Webseiten eingeschlichen, Style League eingenommen. Nachdem vorherige Proteste gegen das Zuckerberg-Imperium eher auf die Facebook-Plattform selbst abzielten oder Alternativen zum blauen Riesen einforderten, gibt es jetzt erste Tools, mit denen man Facebook im Netz aus dem Weg gehen kann.

Facebook Blocker nennt sich das Stück Code, mit dem die sich die Facebooksche Realität ausblenden lässt. Das Browser-Plugin verspricht ähnlich eines Ad-Blockers alle Social Plugins von Facebook zu entfernen. Wer Facebook-Empfehlung und Like-Button verabscheut, kann sich jetzt also fast Facebook-frei durchs Netz bewegen. Ein Plugin gegen zuviele Plugins, sozusagen.

Facebook Blocker gibt es mittlerweile schon für Safari, Chrome und Firefox. Ob die Installation als demokratischer Akt verstanden wird oder als Auflehnung gegen die ästhetische Beleidigung durch blaue Daumen, bleibt jedem Nutzer selbst überlassen. Wer es einsetzt, wird schon seine Gründe haben. Und für alle anderen gilt natürlich weiterhin: Be the first of your friends to like this article.

(via SwissMiss)