Offenbar gibt es ihn mit Heckpartien in unterschiedlichen Ausführungen. Doch so oder so wurde der Bugatti Atlantic nur viermal hergestellt, was ihn heute laut Angaben der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zu dem teuersten Oldtimer überhaupt macht. Eckhard Schimpf ging in seinem Beitrag sogar so weit, den Wagen als eine Mischform aus Auto und Skulptur zu bezeichnen.
Wenn man die Sache so sieht, denkt man natürlich auch an Giacometti-Skulpturen für 74 Millionen Euro, Picasso-Gemälde für 80 Millionen Euro oder ein Warhol’sches Portrait der kürzlich verstorbenen Schauspierlerin Elizabeth Taylor zu einem Preis von 63 Millionen Dollar. Doch bei Autos sind wir derartige Dimensionen bei Weitem nicht gewöhnt. Doch 30 Millionen für einen Oldie mit Irokesenschnitt (in Form einer genieteten Aluminiumnaht, die von vorn bis bhinten über die Karosserie läuft)?! Das erlebt man nicht alle Tage. 1971 hatte der wagen gerade mal 59000 Dollar gekostet. Klar war das damals viel Geld, aber einen derart drastischen Wertzuwachs hätte sich einer der ersten Besitzer namens Jacques Holzschuck wohl nicht erträumen lassen. Er verkaufte den Wagen einen anderen Herrn, der darin mit seiner Freundin zu Tode kam. Die Trümmer des Wagens wurden irgendwann wieder ausgegraben und mit allerhand Neuteilen wieder zu einem fahrbaren Wagen zusammengesetzt.
Foto | www.bugatti-57.de
Text | Eugen Braeunig













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