Vorbeifahrende Panzer auf einer Landstraße, ein einsamer Wanderer in der Prärie, ein Opa im feinen Zwirn, ein leicht bekleidetes schwarzes Mädchen, ein umgekippter Pick-Up, eine telefonierende Frau am Fenster ihrer Pariser Wohnung, ein Baby, dass über den ansonsten wie leergefegten Gehweg vor einer Gucci-Boutique krabbelt, ein galoppierender Elch auf einer schmalen Straße und die wilden Pferde an einem verlassenen Friedhof nahe der Küste.
Keines dieser Motive entspringt meiner Fantasie. Mit 360°-Kameras ausgerüstete Fahrzeuge von Google haben sie für das umstrittene Street View Projekt des Unternehmens fotografiert. Nach ihrer Veröffentlichung hat der kanadische Künstler Jon Rafman sie über viele Monate hinweg zusammengetragen. Die schönsten, schrecklichsten, skurrilsten und unglaublichsten Bilder werden auf www.9-eyes.com zur Schau gestellt.
Hier geht es zu einem Video der Vernissage von Rafmans allerneusten Arbeiten. Hat rein gar nichts mit Google zu tun, ist aber mindestens genauso spannend wie “The Nine Eyes” geworden.













Back to Top