
Beim Surfen im Internet ist die eigene Sicherheit stark von den Themen abhängig, nach denen man sucht - dachte man bisher immer. Doch auch die ungefährlichen Themen locken unvorsichtige schnell ins Hacker-Netz.
Das ergibt eine Durchsicht der Liste mit den einhundert schlimmsten Virenschleudern im Internet, die jeden Sommer vom IT-Security-Unternehmen Norton herausgegeben wird. Von Phishing Sites über Virendownloads bis hin zu Browserhacks findet sich in der Norton-Liste alles, was Internet-Nutzern gefährlich werden kann.
Knapp die Hälfte dieser hundert dreckigsten Webseiten sind in der Tat dirty - sie locken ihre Opfer mit pornographischen Inhalten. Unter den restlichen Seiten tummeln sich aber allerlei verschiedene thematische Ausrichtungen. Es gibt Seiten zu solchen Nischenthemen wie Hirschjagd und Eiskunstlauf, oder wenig verwerflichen Themen wie Rollenspiele und Skaten. Auch viele Verbraucher- und Ratgeberseiten hoffen auf unvorsichtige Nutzer, die sich durch den Wust an fauler Software klicken.
Durchschnittlich kommt dabei eine Seite auf 18.000 verschiedene Angriffe auf ihre Nutzer, die besten Vierzig schaffen sogar mehr als 20.000 Angriffe pro Seite. Wie unsicher das Internet nach wie vor für unbedarfte Nutzer ist, zeigt die Langlebigkeit dieser Seiten: Dreiviertel der einhundert schlimmsten Virenschleudern verbreiten seit mehr als sechs Monaten verseuchte Software im Netz, ohne dass sie jemand aufhalten will oder kann.
Die gesamte Liste der Top 100 der dreckigsten Webseiten im Netz gibt es bei Norton.












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