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Die 1990er, Seattle, Pearl Jam mit Frontmann Eddie Vedder. Der Sound war kraftvoll und schön, passte zu meinem Alter. Dann verlor ich die Band und den Mann mit der eben schönen, leicht gequälten Stimme aus den Augen bzw. Ohren. Nicht zuletzt weil Eddie Vedder den Schmerz nie abschüttelte und dementsprechend stehen blieb, man selber aber nicht. Aber Talent hält durch, zumindest gilt das für EV. Und spätestens seit dem phantastischen Soundtrack zu Into The Wild, Sean Penn´s Verfilmung von Jon Krakauer´s gleichnamigen Bericht über einen jungen Mann, der in die Wildnis und in ihr verloren geht, war klar, dass Talent nicht einfach verschwindet.

Jetzt hat Eddie Vedder eine Ukulele in die Hand genommen und dazu Songs eingesungen. Das funktioniert. Stimme und Schmerz sind weiterhin in gutem Maße vorhanden, haben sich sogar weiter entwickelt. Und ohne den Pomp n´Noise des Grunge und großer Studios gehen sie die richtige Mischung ein. Eine wunderbare handgemachte Platte mit mindesten einer handvoll Mix-Tape Hits.

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Video (Klick)

Bei NPR Music kann man schonmal anhören. Und bei Amazon kaufen.