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HBO ist ein privater Sender mit Sitz in New York. Trotzdem gibt es nicht nur in den USA sondern in 50 Ländern viele Millionen Abonnenten des Kabelfernsehsenders. Das zu Time Warner gehörige Unternehmen wird 2012 bereits 40 Jahre alt. Seit mindestens 20 Jahren gelten insbesondere seine Serienproduktionen zu den künstlerisch wertvollsten Fernsehformaten auf dem Markt.

Heute kennen und lieben viele von uns HBO für die ungewöhnliche Vampirserie True Blood (von American Beauty-Autor Alan Ball), David Simons von 2002-2008 gelaufene Baltimore Crime-Serie The Wire, für den fünf Staffeln umfassenden Six Feet Under-Kult oder die Kriegsserie Band of Brothers (Golden Globe und Emmy prämiert). Angefangen hat alles 1972 mit der ersten Austrahlung in Form von Sometimes a Great Notion mit Paul Newman, Henry Fonda uva.

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In den 70ern spielte Robin Williams hier einige seiner ersten Sitcom-Rollen. In den 80ern wurde mit Cinemax 1980 ein zweiter Kanal eingeführt. Außerdem gründete man mit Columbia Pictures und CBS das neue Filmstudio Tri-Star Pictures (die mit dem schönen Pegasus-Logo). 1986 war HBO der erste verschlüsselte Sender überhaupt. Um 1990 herum gab es einen fiesen Rechtsstriet mit Viacom, der HBO sowie der ganzen Industrie schaden sollte. Kurz darauf schlossen beide Streithähne lustigerweise ihre Comedysender (The Comedy Channel und Ha!) zu Comedy Central (Friends, South Park, Little Britain, etc.) zusammen. Bis 2004 haben HBO-Serien mehr Emmy Awards als alle Serien anderer Sender zusammen gewonnen.

Im Februar 2012 begeben wir uns erstmal wieder in das Atlantic City der 20er Jahre. Denn uns erwarten 12 neue Folgen von Martin Scorseses Boardwalk Empire (mit Steve Buscemi, Michael Pitt uva.). Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack:

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