freakonomics.jpg

Der Versuch, Alltagsphänomene wirtschaftswissenschaftlich zu durchleuchten, steht momentan hoch im Kurs. Von “Warum Sie immer an der falschen Kasse stehen” bis zu “Warum ist eine Lampe im Kühlschrank, aber nicht im Gefrierfach?” stürzen sich unterbeschäftigte Wirtschaftsprofessoren in diversen Büchern auf die nur scheinbar banalen Fragen des Lebens.

Gestartet haben diesen Trend der Ökonom Steven Levitt und der Journalist Stephen J. Dubner mit ihrem Buch “Freakonomics“. Dessen Erfolg beruht auf der faszinierenden Fähigkeit der beiden Autoren, unvorhergesehene Beziehungen offenzulegen und ihre Erkenntnis in klaren Worten zu beschreiben.

Das Buch liefert zum Beispiel Antworten auf Fragen wie: Warum wohnen Crack-Dealer immer solange bei ihren Müttern? Und was haben bestimmte Vornamen über die Karriere-Aussichten ihrer Träger mitzuteilen? Cindy ist eben nicht gleich Johanna. Aber warum? Die Lösung steht in “Freakonomics”.

Wer sich jetzt denkt: Toll, ich lese aber prinzipiell keine Wirtschaftsbücher, darf aufatmen! Denn das Buch ist verfilmt worden. Un der Trailer verspricht für das abstrakte Thema enorm viel Dramatik (was auch an der hervorragenden Regie liegen dürfte):

This video was embedded using the YouTuber plugin by Roy Tanck. Adobe Flash Player is required to view the video.

Der Film kommt in den USA diesen Herbst auf die Leinwände, für Deutschland ist noch kein Release-Partner gefunden. Bis das soweit ist, kann man sich aber durch das Blog zum Buch klicken, das mittlerweile von der New York Times gehostet wird.