Vor ein paar Tagen erblickte das iPhone 4G auf der Apple Developer Conference das Licht der Welt. Zum zweiten Mal. Denn seit vor einigen Wochen auf dem Tech-Blog Gizmodo erst Fotos, und dann ein sehr detaillierter Film mit dem neuen iPhone auftauchten, war klar, wie das Design aussehen würde. Und das gefällt. Eckiger als der Vorgänger, aber auch wertiger in Edelstahl und Glas, in schwarz und weiß, und als 16 und 32 Gigabyte Speicherversionen erhältlich. Und das 4G ist randvoll mit beeindruckender Hardware.
Das “Retina” getaufte, hochaufgelöste Display ist von den Dimensionen her gleich wie das 3G, hat aber eine doppelt so hohe Auflösung bei 4facher Anzahl von Pixeln. Es hat den gleichen A4 Chip wie das iPad und kann Videos in 720p mit 30 Frames pro Sekunde aufzeichnen. iMovie for iPhone erlaubt die Bearbeitung von Footage direkt auf dem Gerät.
Eine zweite Kamera, und von Apple als ein Megafeature gefeiert, erlaubt Videotelefonie, die Kalifornier nennen es FaceTime. Zwischen den beiden Kameras kann on the fly gewechselt werden, bzw. man hat ein ein Bild-im-Bild, und kann so sehen, was das Gegenüber sieht. Das hört sich gut an, und wird dem Telefonieren sicherlich mehr human touch geben. Allerdings soll FaceTime nur im Wifi Modus funktionieren.
Die Fotokamera hat jetzt 5 Megapixel, das war überfällig, ebenso wie einen LED Blitz. Durch die nächste Version des Betriebssystems, genannt iOS4, kann das iPhone, endlich, im Multitasking mehrere Apps gleichzeitig laufen lassen. Und die Myriaden von Apps können in Ordner gesammelt und verwaltet werden. Soweit so gut.
Ob das geleakte 4G auf Gizmodo der Grund war, oder aber eben die Begeisterung für das Thema generell nachgelassen hat, nicht alleine wegen Apple´s Metamorphose zum Big Brother, bleibt offen. Aber wenn man sich den Trailer zum neuen Apple Telefon anschaut bleiben leider nur die pausenlos eingestreuten Superlative hängen. Narzissmus pur. Trotzdem ist das neue 4G ein sehr stylisches, sehr potentes Stück Design und Technologie.












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