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Ich dachte ja bis kürzlich, dass Herr Franco nichts weiter als Hollywoods neuster Entwurf eines Schönlings sei, den man auch mal den Bösewicht spielen lassen kann. So geschehen beispielsweise in Spider-Man. Nicht mal der Name zu diesem Gesicht wollte mir im Gedächtnis bleiben. Doch wie man einem Menschen unrecht tun kann, sollte mir bewusst werden, als ich vor ein paar Tagen in der neuen Ausgabe des Kunstmagazins Monopol blätterte. Neben einem Loblied auf seine Schauspieltätigkeit offenbarte der kleine Beitrag mir auch, dass James Franco darüber hinaus auch schon als Produzent und Regisseur in Erscheinung getreten ist. Doch damit nicht genug: Franco malt, schreibt und schafft Referenzen zu Konzeptkünstler Bruce Nauman, wenn er sich von Alison Chernick selbst schminkt. Das Monopol Magazin erinnert diesbezüglich sogleich an Naumans “Art Make-Up”-Filme von 1967. Ich kannte die gar nicht und nahm das zum Anlass mir beide Videos mal aus dem Netz zu kramen…

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Bei Bruce Nauman wurde immer wieder betont, wie schockierend und irritierend viele seiner Arbeiten doch seien. Das Franco-Video ist weit entfernt davon zu schockieren. Irritieren - das möchte es dann aller Wahrscheinlichkeit aber doch ein bisschen…

Auf der großen Leinwand ist Franco demnächst übrigens in Danny Boyle’s “127 Hours” zu sehen. Mehr dazu erfahrt ihr hier.