Es war schon mutig, sich 1974 in der Ära von MGB oder Triumph TR8 in deren Nische zu wagen. Immerhin wurden damals die jungen Autokäufer immer wichtiger, für die ein echter Jensen normalerweise unerschwinglich war.
Mit dem Jensen-Healey gelang dem Designer Donald Healey ein attraktiver Wurf, dessen Fahrspaß ein bei Lotus entwickelter Vierzylinder aus Aluminium mit zwei Nockenwellen garantierte.
Damit der Motor unter die flache Haube passte, musste er seitlich gekippt eingebaut werden - und die Wartung war entsprechend kompliziert. Und viel schwieriger als bei der Konkurrenz.
Die Dichtungen der Nockenwellenabdeckungen waren ein weiterer Schwachpunkt. Für KFZ-Mechaniker ein absoluter Alptraum. 1976 stellte Jensen die Produktion ein: Das Ende des Healey war besiegelt.
Heute wirkt der kleine Flitzer wie ein Musterbeispiel der 70er Jahre. Eckig, kantig - und ist sicherlich nicht das Meisterstück des genialen Automobildesigners Donald Healey.
Technische Daten:
Motor: Frontmotor, 4 Zylinder
Hubraum: 1973 ccm
Leistung: 140 PS bei 6500 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Beschleunigung: 0-100km/h in 7,0 sec.













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