Zunächst mal - nein, es geht hier nicht um einen Besuch im Baumarkt, sondern um die so ziemlich einflussreichste künstlerisch-gestalterische Bewegung seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Und wer hat’s erfunden? Die Deutschen.
Darüber mehr zu erfahren ist dieses Jahr besonders einfach. Denn ab dem 22. Juli 2009, also 90 Jahre nach der Gründung der Bauhausakademie in Weimar, finden gleich mehrere Retrospektiven zum Thema statt. Reflektiert, gezeigt und diskutiert wird das Bauhauserbe in Weimar, Dessau und Berlin (hier gleich an zwei Orten) und ab November dann im New Yorker Museum of Modern Art.
Worum dreht sich die Bauhaus Idee? Warum ist sie so wichtig, und wie wurde und wird das Bauhaus wahrgenommen? Das alles findet man im Berliner Martin-Gropius-Bau heraus. Walter Gropius, der Bauhausgründer, hatte damals die Idee den Kunstbetrieb mit der Industrialisierung in Einklang zu bringen. Gutes Design also, leicht zu variieren und zu kombinieren, dabei kostengünstig und damit für Jedermann erschwinglich Produzierbar. Der unverbildete Teenager (< Jahrgang 93, bevor er bei Wikipedia nachgelesen hat) würde diese Idee wahrscheinlich in einem Wort mit “Ikea” zusammenfassen - wir wissens nun wo’s herkommt.
Das tolle an der Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in Berlin: zusätzlich zum Audioguide findet man überall in der Ausstellung so genannte Explainer (zu erkennen am Fragezeichen auf dem Dienstshirt), die das dann alles nochmal richtig erklären können. Geöffnet ist die Ausstellung übrigens bis zum 4. Oktober 2009 täglich von 10 - 20 Uhr, und obendrein für den bereits erwähnten Teenager kostenlos zu besuchen.
Alle Fakten dazu findet ihr auf www.modell-bauhaus.de.











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