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Design ist keine Oberflächenverschönerung, sondern im Kern Problemlösung. Obdachlosigkeit ist ein Problem, und Künstler Winfried Baumann hat seine Werksreihe Urban Nomads deswegen auch nicht dem Verschönern verschrieben. Obwohl die Objekte durchaus ansprechend aussehen.

Die rollenden Container sind Haus, Mobil und Grundstück in einem, und bieten Menschen ohne Bleibe die Möglichkeit ihr Leben mit weniger Handgriffen, und Komfort zu leben. Das Konzept geht aber auch noch weiter und erdenkt den urbanen Nomaden, weniger verwahrloster Obdachloser und mehr freigewählter Heimatloser, der ein Minimum an Schutz, aber zusätzlich noch Solarzellen und Satelittenschüssel benötigt. Alles sehr interessante Ideen, und praktikable Lösungen.

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Einzig der Shop, bzw die Preisschilder an den Instant Housing Objekten sind etwas verwirrend (wenn auch möglicherweise gerechtfertigt). Denn kein Obdachloser kann sich so etwas leisten und quasi niemand anderes benötigt es. Da werd ich nicht ganz schlau draus, denn Zynimus kann ich im Konzept sonst nicht finden.

Auch kennen sollte man die Arbeiten von Michael Rakowitz. Der Künstler hat das Guerilla Camping erfunden. Und das tragbare Zelt. Das macht Spaß!