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Beim Surfen folgt der Kopf den Fingern und nicht umgekehrt. Heute bin ich auf genau diese Weise zu meinem eigenen Erstaunen auf der Seite des Forbes Magazines für Business News, Technologie und all das gelandet. Nun, so kann’s eben kommen.

Dort brachte ich nicht nur in Erfahrung, dass Hu Jintao der mächtigste Mann und Angela Merkel die mächtigste Frau der Welt ist. Nein, ich bekam gleich noch eine ganze Liste der “Names you need to know in 2011″ hinterher. Da erfährt Mann von sogenannten Skyscraper Farms, ohne die wir schon morgen am Hungertuch nagen werden, von ach-so-tollen Handys, die unser olles, aber dennoch liebgewonnenes Portemoinnaie aus der Hosentasche verdrängen werden usw. usf.

Dem Redakteur in mir wird übrigens in just diesem Augenblick bewusst: Für 2011 wünsche ich mir noch mehr kritische und findige Journalisten, wie die vom Forbes Magazine (deutsches Äquivalent ist dann wohl die brand eins), die ganz einfach ein Talent dazu haben, in der Gegenwart den Schlüssel zu unserer Zukunft zu finden. Das meine ich ganz ernst.

Dem Gestalter in mir wird gleichzeitig bewusst: Für 2011 wünsche ich mir weniger Websites wie www.forbes.com, die mir erst für eine gefühlte Ewigkeit ein Werbebanner unter die Nase halten, bis ich schließlich den “continue to the site”-Link erspäht habe. Und damit gleich noch ein letztes Stoßgebet: Herr, hab Erbarmen. Verleih bitte diesen armen Web 1.o verhafteten Forbsen ein neues Antlitz, äh, Interface. Amen.