
Wie sieht die optimale Medien-Diät aus? Ganze zehn Stunden verbringen wir Deutschen im Durchschnitt täglich mit Internet, Fernsehen, Radio, Musik, Büchern und anderen Informationsträgern. Die wollen sinnvoll aufgeteilt sein. Einen Vorschlag, wie das aussehen könnte, hat das Wired Magazine geleistet.
Ist es Zeit für eine Medienpyramide, analog zur Ernährungspyramide? Welche Mediengattungen sind die Dickmacher, und wovon sollten wir so viel wie möglich zu uns nehmen?
Da ist ja erstmal die Frage, wozu wir Medien nutzen. Während Brot gegen den Hunger, Schokoriegel gegen den Frust und Austern gegen jedes bessere Wissen gegessen werden, ist die Nutzenkategorie bei Medien nicht so einfach auszumachen. Schauen wir DVDs, um Filme zu sehen oder die Existenz des DVD-Players zu rechtfertigen? Hören wir Radio wegen der Musik, oder um uns nicht alleine zu fühlen? Schaut irgendjemand Reality-TV, außer um sich darüber aufzuregen?
Und wie sollten diese Empfehlungen zustande kommen? Zeitungslobbyisten würden wahrscheinlich gerne eine empfohlene Zeitungsnutzung von täglich zwei Stunden in die Statuten einschreiben. Die Vertreter der Gaming-Industrie tendieren vermutlich eher zu einem “jedem so wie es gefällt”. Drei Tage wach vor World of Warcraft hat noch niemanden geschadet - also fast.
Wir finden, eine Viertelstunde Style League pro Tag sollte Pflicht sein. Das ist gesund und schmeckt gut.







21.07.2009by Dirk
Was kommt als nächstes? DVDs mit aufgedrucktem Nährwert? Bio-Zeitungen?