Gemeint ist nicht etwa der Sänger der Band Maxïmo Park. Ebenso wenig jener 1922 geborene Jazz-Pianist aus San Diego, Kalifornien. Und schon gar nicht einer der unzähligen Schauspieler und Fußballspieler mit Namen Paul Smith. Nein, die Rede ist vielmehr von jenem gelockten Modedesigner Paul Smith, der seinen Ruhm durch seine im traditionellen Sinne stilvollen Anzüge mit ihren geradezu avantgardistisch-bunten Innenfuttern begründete. Diese brisante Mischung aus klassischer Eleganz und schrillem Pop führte ihn sogar bis in den Buckingham Palace, wo er im Jahr 2000 von Prince Charles persönlich zum Ritter geschlagen wurde.
Mehr als 350 Geschäfte weltweit verkaufen seine Kleidungsstücke. In Großbritannien steht er konkurrenzlos da. Man braucht sich nur kurz im britischen Onlinestore des Labels umzusehen, um zu begreifen, dass Smith es bis ins letzte Detail verstanden hat, auch rauen Männern mit ihren Eigenheiten und apartem Charakter eine altersübergreifende Coolness auf den Leib zu schneidern. Insbesondere seine Sonnenbrillen für diesen Sommer haben uns überzeugt. Zwar läuten sie keinen gänzlich neuen Trend in Sachen Eyewear ein. Stattdessen entwickeln sie viel mehr den anhaltenden Clubmaster/Wayfarer-Retro-Trend noch ein gutes Stück weiter. Überhaupt ist Smiths aktuelle Menswear-Kollekton “Cosmic Rock” mit ihren unübersehbaren 60s/70s New Rock Era-Referenzen der lang ersehnte Kracher, den die Männermode bereits seit Hedi Slimane nicht mehr erlebt hatte.
Fotos | www.hypebeast.com + www.swipe.swipelife.netdna-cdn.com
Text | Eugen Braeunig













Back to Top