
Wenn die Geschichte stimmt: Somalische ‘Piraten’ wollen beschlagnahmte Beute aus reichen Ländern nach Haiti schicken. Die Geschichte ist schon knapp eine Woche alt und wurde über die südamerikanische Agencia Matriz del Sur verbreitet. Sollte was Wahres dran sein, ist die Geschichte natürlich eine wahre Bombe. Trotz Recherche war kaum mehr zu dem Thema zu finden, daher anbei nur der übersetzte Original-Artikel samt Quelle…bildet euch selber ein Urteil:
21. Januar 2010 - Sprecher der sogenannten “somalischen Piraten” haben die Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, einen Teil ihrer mit der Kaperung transnationaler Boote gemachten Beute nach Haiti zu überweisen.
Die Anführer dieser Gruppen haben erklärt, dass Verbindungsmänner an verschiedenen Orten in der Welt ihnen helfen die Auslieferung von Hilfsgütern sicherzustellen ohne durch die Streitkräfte feindlicher Regierungen entdeckt zu werden.
Die ‘Piraten’ betreiben in der Regel die Umverteilung eines signifikanten Teils ihrer Gewinne unter Verwandten und der lokalen Bevölkerung. Als Teil der Bedingungen während der Verhandlungen mit transnationalen Konzernen verlangen die ‘Piraten’ von den Eigentümern der Ladung, diese in Bar auszulösen, da Banken in Somalia nicht operieren können.
“Die humanitäre Hilfe für Haiti kann nicht nur durch die Vereinigten Staaten und Europäischen Länder kontrolliert werden, diese haben keinerlei moralische Autorität dies zu tun. Sie sind diejenigen, die an der Menschheit seit vielen Jahren Piraterie betreiben”, sagte ein Sprecher der Somali.
Der Staat Somalia, gelegen am östlichen Ende der Halbinsel Somalia neben dem Golf von Aden im Norden und dem Indischen Ozean im Osten, befindet sich in einer sehr wichtige Stellung auf den Handelsstrecken zwischen Asien, Afrika, Europa und dem Pazifik.







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