Es gibt immer wieder Filme und Serien, die erst durch ihre Soundtracks irgendwie besonders werden. “Grey’s Anatomy“ beispielsweise wussten viele allein deshalb zu schätzen, weil das ständige Drama in der Ärzteclique des Seattle Grace Hospitals mit Songs von Bands wie Rilo Kiley, Róisín Murphy, Tegan and Sara oder The Postal Service unterlegt wurde. ”Such Great Heights” ist für mich vielleicht die träumerischste Hymne der Nuller Jahre gewesen:
Auch die Anfangssequenz von “Die Sopranos” wäre nie das, was sie ist, wenn im Hintergrund nicht “Woke Up This Morning” von Alabama 3 laufen würde - ein Hammertrack!
Und ohne die Strokes, New Order, Gang of Four oder The Cure hätten wir vielleicht sogar Sofia Coppolas Popmärchen “Marie Antoinette” am Ende nur halb so lieb gehabt…
Und mit Kavinsky & Lovefoxxx, sowie Desire, College, den Chromatics und Cliff Martinez verfügt auch der hoffentlich bald anlaufende neue Gosling-Film “Drive” über einen geradezu außerirdisch guten Soundtrack.
Es muss aber nicht zwingend elektronische und Rockmusik dabei sein, damit ein Soundtrack richtig ins unter die Haut geht. Der wunderbar-jazzige “Beginners”-Soundtrack sowie Abel Korzeniowskis und Shigeru Umebayashis klassische Kompositionen für “A Single Man” können diese These auf eindrucksvolle Weise belegen!














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