Manchmal ist selbstgemacht einfach besser als professionell produziert. Michel Gondry hat schon mit Be Kind, Rewind den Amateur-Filmern ein Denkmal gesetzt. Jack Black und Mos Def spielen darin zwei Videotheken-Angestellte, die die versehentlich gelöschten VHS-Kassetten mit Eigenkreationen in 8mm-Optik wieder bespielen. Die neuen Versionen sind so charmant, dass die Kunden sie den Originalen bevorzugen.
Falls man selbst das Verlangen verspürt, mit skurriler Ausstattung und kruder Schauspielerei einen Klassiker aufzumöbeln, aber keine Zeit hat, einen abendfüllenden Spielfilm komplett nachzuspielen, dann ist Star Wars Uncut das Richtige. Denn dort tragen viele Schultern die Last.
Auf der Seite kann man für sich einen von 473 verschiedenen Filmausschnitte vormerken lassen. Die jeweils fünfzehnsekündigen Clips werden dann mit Zero-Budget aber hundertprozent Begeisterung verfilmt. Und zwar jeder für sich selbst – Man muss schon alleine herausfinden, wie man ein Laserschwert nachstellt oder einen Sternenkreuzer bastelt. Zum Schluss schneidet der Macher Casey Pugh dann alle Filmschnippsel wieder aneinander, und ein lupenreines Community-Remake vom allerersten Star-Wars-Film ist geboren. Das ist vielleicht nicht besser als das Original, aber höchstwahrscheinlich lustiger.
Die Kunden von Be Kind, Rewind wären auf jeden Fall begeistert.













04.09.2010by Alles muss man selbst machen: Star Wars Uncut ist fertig | STYLE LEAGUE - BOYS DON'T CRY
[...] einer Galaxie nicht allzu weit entfernt - im Internet, um genau zu sein - kamen vor mehr als einem Jahr treue Star-Wars-Fans zusammen um ein Meisterwerk neu zu erschaffen. Die gemeinsam geplante [...]