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Pünktlich zum Antritt der neuen Bundesregierung folgt nun ein kurzer Zwischenruf in Sachen Technologiekompetenz: Liebe Politiker, Experten und sonstige öffentliche Meinungsmacher, wenn ihr schon über dieses Internet redet, dann doch bitte nur, wenn ihr euch vorher mal von eurem vierzehnjährigen Neffen ein oder zwei sogenannte Websites habt zeigen lassen.

Ansonsten landet ihr nämlich ganz schnell auf der Nominierungsliste für den Internetausducker 2009. Hört sich erstmal ganz nett an, den Preis wollt ihr aber bestimmt nicht verliehen bekommen. Internetausdrucker, das ist der Sammelschimpfbegriff der Netzgemeinde für alle, die immer bei der Netzpolitik mitreden wollen, aber mit ihrem Browser um die einfachsten Befehle kämpfen. Falls Sie schon einmal statt einem Link zum Interview, einen Scan des ausgedruckten Interviews in einer Email mitgeschickt haben, dürfen Sie sich freilich selbst vorschlagen.

Dabei hat es der gemeine Internetausdrucker auch nicht leicht, wird ihm doch das Ausdrucken von Seiten der Nerds und Geeks schon automatisch untersagt. Ist vielleicht auch besser so, denn das Internet auszudrucken ist einfach ziemliche Verschwendung, wie die folgenden Grafiken von Cartridgesave illustrieren. Kleiner Tipp: Man kann Webseiten auch ganz einfach in PDF-Dateien umwandeln. Fühlt sich fast so an wie wenn man den Drucker rattern lässt, macht aber weniger Müll.

© by Cartridgesave.co.uk

© by Cartridgesave.co.uk

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Mehr Grafiken gibt’s hier.