Evel Knievel. Andächtige Stille. Nur um sicher zu stellen, dass der Name des größten Stylers auf zwei Rädern im neuen Jahrtausend nicht in Vergessenheit gerät, wollen wir hier von Robert Craig Jr. aus Montana berichten. Elvis auf Rädern, der fliegende Liberace, das sind die Dimensionen von Entertainment in denen der Mann gemessen wird. 1967 beginnt eine der legendären Showbiz-Karrieren der Welt. Der Mann der vor die Kamera tritt um sein Anliegen zu erklären - einen Motorad Sprung über 15 parkende Fahrzeuge - ist kurz davor sich selbst zu erfinden. Als er kurze Zeit später in einer gelb-schwarzen Ledermontur den Sprung mit einer Werks Triumph tatsächlich steht, ist er schlagartig bekannt, denn das hatte das Fernsehen noch nicht gesehen. Fortan heißt es “the only way is up”. Er springt über alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Aus 15 Autos werden 5o Autos, daraus werden 15 Trucks, die fatale Wasserfontäne in Las Vegas, und der Snake River Canyon in einer Rakete. Nicht alles klappte. Trotzdem wurde aus dem ehemaligen Versicherungsvertreter und Minenarbeiter der größte und reichste Daredevil den die Welt je gesehen hat. Über eine Dekade und 38 zum Teil schwerste Unfälle später trat Evel Knievel zurück, um seinen Sohn Robbie zu coachen, der in seine Fußstapfen trat. Angeblich hat er 60 Millionen Dollar verdient, und 65 ausgegeben, aber er wollte auch bloß “als reicher Mann leben, und nicht als reicher Mann sterben”. Schön gesagt. Das ist er dann auch 2007 mit 69 Jahren und stark gläubig in Florida. R.I.P
Film Tip: Comedy Homage Hot Rod mit Adam Sanberg:













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