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Designtechnisch sind Smartphones eine echte Herausforderung. Bitte nicht zu groß, damit sie in die Hostentasche passen. Dafür den Bildschirm bloß nicht zu klein, damit man unterwegs auch im Web surfen kann. Und dann die Tastatur: Als Touch-Display, zum Aufschieben oder doch lieber permament im Vordergrund?

Zum Verzweifeln. Noch ist es keinem Designer gelungen, das Grund-Dilemma der mobilen Tausendsassa zu lösen: Smartphones können alles, aber nichts richtig. Es geht aber auch andersherum: Das Peek kann nur eine Sache, die dafür aber richtig: E-Mail. Dank breiter Tastatur und Bildschirm ist das Gerät für textbasierte Kommunikation bestens ausgerüstet.

© Peek

Schon seit 2008 gibt es das Mobilgerät in den USA. Was kann man damit machen? Mit der Pronto-Edition lassen sich bis zu fünf E-Mail-Accounts per Push-Zugang abrufen. 8MB Emails können lokal gespeichert werden, und sind damit immer dabei. Das Peek zeigt dazu noch angehängte Bilder-, Word- und PDF-Dateien an. Zusätzlich haben die Entwickler unbegrenzten SMS-Support eingebaut.

Ziemlich simpel ist auch das Preismodell. Für etwa 40€ (59$) gibt es das Peek Pronto, die monatliche Wifi-Verbindung kommt zusätzlich im günstigsten Fall auf ca. 10€ (15$). Es geht aber noch einfacher: Bei Amazon gibt es das Peek mit lebenslangem mobilen Service für etwa 200€ (300$). Das hat man nach 16 Monaten schon wieder raus. Da die Markteinführung in Deutschland noch bevorsteht, sind das alle Infos, die wir haben. Ob das Peek Pronto das neue Must-Have-Gadget oder der nächste TelMi-Pager wird, warten wir dann mal ab.

© Peek Twitter

Ganz so sicher sind wir uns da nicht bei der letzten Idee aus dem Peek-Haus. Um den Minimalismus-Gedanken noch etwas weiter zu treiben, haben die Peek-Macher gerade ein neues Gerät enthüllt: das Twitter Peek. Richtig, man kann damit twittern. Und sonst nichts. Einmal 130€ (199$) hingelegt, und ohne Vertragsbindung mobil twittern. Auch eine Nische. Wir legen das mal unter PR-Gag ab.