Die deutsche Bundesregierung plant bis zum Jahr 2020 bereits eine Million Elektroautos zu den Verkehrsteilnehmern auf unseren Straßen zu zählen. Zwischenzeitlich ist PayPal-Gründer Elon Musk mit seinem börsennotierten Elektroauto-Unternehmen Tesla auch so weit, dass sein Roadster sowie das Model S die ehemalige Toyota-Fabrik im Silicon Valley verlassen können. Und schon träumen wir von leicht gebauten (2t), erschwinglichen (50.000 Euro), geräumigen (5 Personen) Autos, mit deren sensationeller Akkulaufzeit wir bis zu 480 km am Stück fahren können, ohne auch nur einen Tropfen wertvollen Erdöls zu verschwenden.
Doch vielen bereitet dieses Thema offenbar noch immer Kopfzerbrechen. Antriebs- und Akkutechnologie sind dabei gar nicht (mehr) die Probleme. Viele Deutsche stehen offenbar viel mehr der Frage “wo denn der viele Strom eigentlich herkommen soll” skeptisch gegenüber. Gerade vor dem Hintergrund der atomaren Katastrophe in Japan sollte man sich jedoch vor Augen halten, dass Strom eben nicht gleich Atomkraft sondern auch Solarenergie, Wind- und Wasserkraft heißen kann. Tesla-Mitbegründer und Entwicklungschef Straubel spricht in Hinblick auf seine Arbeit von einer “Freude am Übergang in ein postfossiles Zeitalter”.
Vom Model S wird sein Unternehmen zunächst 20.000 Stück pro Jahr herstellen. Wenn alles gut läuft, könnte zudem auch Erstlingsmodell Roadster einen Nachfolger erhalten. Hoffen wir, dass viele dem mutigen Vorbild der Unternehmer Musk und Straubel folgen und den dringend notwendigen Technologienwechsel in der Autoindustrie beschleunigen werden!
Foto | www.magazin.startblue.de
Text | Eugen Braeunig













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