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Der Kinostart zweier gigantischer Hollywood Blockbuster steht uns heute ins Haus. Chris Nolans Inception und der dritte Teil von Toy Story, des einst ersten vollständig computeranimierten Spielfilms. Wir bekamen die Möglichkeit beide Filme im Vorfeld zu sehen und möchten euch diese wärmstens empfehlen.

1.) Viel Zeit ist vergangen, seitdem Toy Story 1996 in die Kinos kam und das animierte Blockbusterkino revolutionierte . Damals eine Sensation, ist man CGI-Filme inzwischen mehr als gewohnt. Und dass jede Kindheit irgendwann ihr Ende findet, wussten Woody und Buzz schon am Ende von Toy Story 2.

Damals, 1999, schien das natürlich noch sehr weit entfernt. Dennoch erweckt der dritte Teil der Spielzeugsaga Erinnerungen und schürt die Erwartungen ungemein, denn es spricht für den Mut Pixars, dass sie ihren beiden erfolgreichen Toy Story-Teilen noch einen dritten folgen lassen, der das Ende von Andys Kindheit thematisiert.

„Findet Nemo”-Co-Regisseur Lee Unkrich liefert mit „Toy Story 3” einen recht düsteren, unterhaltsamen und sogar überraschend mutigen Film, der es mit früheren Pixar-Klassikern - im wahrsten Sinne des Wortes – spielend aufnehmen kann.

Rechtzeitig zum Kinoauftakt von Toy Story 3 hat sich Pixar  noch etwas Aufwendigeres einfallen lassen: eigene TV-Spots komplett im Retro-Design, die den Antagonisten des Films Lots-’O'-Huggin-Bear beinhalten. Selbst die Störungen, die nach alten VHS-Aufnahmen aus den 80ern aussehen, sind gewollt. Eine Werbekampagne, die Nostalgie hervorruft und an unsere Kindheit erinnert.

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2.) Wie empfiehlt man einen Film, über dessen Inhalt man so wenig wie möglich preisgeben möchte und eigentlich nur sagen will: Geht! In! Diesen! Film!

Der Regisseur, der mit seinen beiden Batman Filmen bereits das Superhero Franchise aus der Versenkung holte, liefert uns mit “Inception” ein surreales Meisterwerk. Ein Arthouse Movie im Blockbuster-Gewand, eine virtuose Symbiose aus Kunst und Kommerz in bombastischen Dimensionen, die den Zuschauer mit der für Nolan typischen puren handwerklicher Perfektion attackiert.

Obwohl es an dem Film sicherlich nichts zu meckern gibt - a Christopher Nolan can’t do wrong - bleibt ein fader Beigeschmack. Was bleibt, nachdem der Film, den man sich monatelang herbei gesehnt hat, zuende ist, abgesehen von der Ernüchterung? Auf welches cineastische Highlight soll man sich jetzt freuen können?

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