Das Jahr 2011 war für Japan größtenteils kein glückliches Jahr. Das Land musste gleich drei Katastrophen wegstecken - Tsunami, Erdbeben und Atomkatastrophe. Die Industrie wurde enorm in Mitleidenschaft gezogen und viele sahen Japan’s führende Rolle als Industriemacht bereits gefährdet. Auch die japanische Automobilbranche hatte in diesem Jahr dadurch Schwierigkeiten, deshalb wurde die Tokyo Motor Show 2011 mit großer Spannung erwartet.

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Lange Zeit wirkten die Autoriesen aus dem fernen Osten wie im Schockzustand, doch Anfang Dezember war davon nicht mehr viel zu merken. Toyota, Mazda, Nissan & Co. konnten mit neuen, innovativen Produkten und tollen Designs auf sich aufmerksam machen und meldeten sich damit wieder auf dem Weltmarkt zurück.

Der angekündigte Mazda 6 besticht nicht nur mit einem Aston Martin-ähnlichen Design, sondern kann aufgrund modernster Motoren- und Getriebetechnik auch noch einiges an Energie sparen. Auch das Konzept der Bremmsenergie-Rückgewinnung ist neu und Mazda ist der erste Hersteller, der sogenannte Supercaps als Zwischenspeicher einsetzt.

Toyota FT-86 Concept Tokyo 2009

Toyota feiert seine Wiedergeburt mit dem 200 PS starken Sportcoupé GT-86. Der Wagen basiert auf dem Konzeptauto FT-86 und wurde zusammen mit Subaru entwickelt und soll Sportwagen nun zukünftig für alle erschwinglich machen. Das sportliche Design und die moderene Technik sprechen auch viele Kunden in Europa an und stellt für viele eine ernsthafte Alternative zu den etablierten europäischen Automarken dar.

Auch bei den anderen Herstellern war ein klarer Trend sichtbar. Honda, Suzuki, Mitsubishi, etc. setzen auch allesamt auf ein frisches, emotionales Design und treiben zusätzlich die Entwicklung von Elektromotoren, Hybridantrieben und Kleinwagenkonzepten voran. Das Jahr 2012 ist demzufolge mit großer Spannung zu erwarten und sichlich kann man sich auch noch über die eine oder andere Überraschung freuen!