Das bessere Bier wird mit Sicherheit nicht in Großbritannien gebraut, weswegen die Inselbewohner den Brau-Wettkampf auf einen Nebenschauplatz verlagert haben. Denn seit einigen Monaten läuft ein bizarrer Wettlauf um das Welt-stärkste-Bier zwischen einer kleinen Brauerei in Franken und einer noch kleineren Brauerei in Schottland.
Seit November jagt ein Weltrekord den nächsten, das deutsche Team von Schorschbräu ist bei 31% gestartet, was vom schottischen Team BrewDog mit nur einem Prozentpunkt mehr gekontert wurde. Als Antwort wurde in Franken dann das “Eisbock” mit starken 40% Alkohol gebraut.
Im Moment haben aber die Schotten mit unglaublichen 41% Alkoholanteil die Nase wieder vorne, auch wenn sie dafür vermutlich nicht mehr gerade aus schauen können.

Ihr “Sink The Bismarck” Bräu darf als direkte Provokation der deutschen Brauer verstanden werden. Denn die Bismarck, das war das deutsche Schlachtschiff, das 1941 von der Britischen Navy versenkt worden ist.
Das ist so feist wie clever und dürfte deshalb im Hause Schorschbräu doppeltes Unbehagen auslösen. Aber wahrscheinlich arbeitet man dort schon an einem 50-prozentigen Vergeltungsschlag.
Hier die überaus freundliche Produkteinführung durch die schottische Seite:
Probieren kann man das Bier übrigens auf eigene Gefahr auch. “Sink The Bismarck” kostet umgerechnet etwa 45 Euro, und wird mit einem wiederverschließbaren Verschluss ausgeliefert, damit man nicht alles auf einmal trinken muss.
Empfohlen nur für Menschen mit einem eisernen Magen. Prost!













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