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Die 90er haben uns nun bald gänzlich eingeholt. Derbe Blockabsätze, ausgefranste Jeansshorts und der Rucksack, das Relikt aus unserer Schulzeit sind zurück. Sie sind praktisch, ergonomisch und lassen sich so schön mit Stadtplänen, Thermoskannen und Butterbroten füllen.

Vorreiter in Sachen Rucksack-Coolness ist aktuell der schwedische Outdoortaschenhersteller Fjällräven. Besagte Rucksäcke hat der Schwede Akin Nordin, der Gründer der Marke Fjällräven, vor mehr als 30 Jahren erfunden. Damals klagten immer mehr schwedische Schulkinder über Rückenschmerzen, weil sie ihre Bücher auf nur einer Schulter trugen.

Der Legende nach nahm der Designer das Stockholmer Telefonbuch, zeichnete eine Stoffhülle drum herum, verpasste dem Ding einen durchlaufenen Reißverschluss und eine kleine Vordertasche. Fertig aus.

Doch auch seine ledernen Verwandten sollte man eindeutig im Auge behalten. Vorzugsweise schwarze Lederrucksäcke sind aktuell nicht nur wegen ihrer Optik, sondern auch aufgrund der Strapazier- und Geschmeidigkeit sehr beliebt. Hier sei allen voran der gelegentliche Besuch diverser Flohmärkte, Ebay und Etsy zu empfehlen.