Im Internet wimmelt es nur so von Listen. Die zehn schönsten Sportlerinnen Deutschlands, wichtigsten Neuheiten beim iPhone 4S und gesündesten Weihnachtsplätzchen kann man zum Beispiel auf www.zehn.de finden. Nur wie kommen diese Bestenlisten eigentlich zustande? Zur Ermittlung der hübschesten Sportlerinnen wurde beispielsweise eine Abstimmung unter den zehn.de-Facebook-Freunden gemacht. Für andere Themen wie beispielsweise die zehn besten Horrorfilme holt die Seite Experten wie den Musikjournalisten und Autor Marc Halupczok heran. Die zehn besten Gründe den aktuellen Job zu kündigen kommen vom Karrierecoach Martin Wehrle.
Die Seite listverse verfolgt einen ähnlichen Gedanken. Doch die Gestaltung der Seite ist wesentlich anspruchsvoller als bei zehn.de. Auch thematisch wird hier mit Listen wie Top Ten Terrifying Disney Monsters oder Top Ten Doppelgängers in Film ein höheres Niveau erreicht. Trotzdem ist hier statt Expertenwissen die Partizipation der Leser gefragt. Wer eine herausragende Liste zusammengestellt hat, kann diese hier einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Dass der Inhalt der Listen von den Lesern auch nicht zu knapp diskutiert, zeigen Beispiele wie 10 Notable Grunge Bands und 15 Greatest Halloween Party Songs. Auch aus dieser Kommentarflut lassen sich immer wieder ein paar wertvolle Ideen fischen.
Die Forbes Lists sind seriös, in ihrer Tendenz aber fast ein bisschen langweilig. Bekannt ist vor allem die Forbes 400 - die reichsten Menschen Amerikas. Seiten wie Wahoha und Weird Existence sind da schon witziger. Allerdings wird man hier auch schnell in ein Wirrwarr total geistloser Zeitvernichtungsseiten geleitet. Anstatt uns zu informieren wollen Seiten wie lolsnaps und mgid uns mit allerhand Verrücktem, Extremem, Unglaublichem, Nacktem, Lustigem und Peinlichem aus der digitalen Bilderwelt ein müdes Lächeln abringen. Und weil wir gerade beim Thema sind: hier ist “My Year in Lists” von Los Campesinos!











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