
Der moderne Desktop-Arbeitsplatz trägt mit ständig aufpoppenden Status- und Kontaktmeldungen ja nicht gerade zur Arbeitseffizienz bei. Für Hausarbeitsgeplagte Studenten, Deadlinemissachtende Autoren und andere Textarbeiter gibt es jedoch Programme, um der immerwährenden Ablenkung zu entfliehen. Zumindest wenn sie Mac-User sind.
Die folgenden drei Tools helfen, die Gedanken zu fokussieren, dem eigenen Schreibfluss zu folgen, und nicht alle Fonts auszuprobieren.
Buddhistische Ruhe verspricht ganz neu der Ommwriter. Der Text-Editor färbt den Bildschirm weiß, Vögel zwitschern im Hintergrund. Jeder Tastaturanschlag tönt klimpernd in die Weite hinaus. Alles im Dienste des Omm. Ganze Büchlein voll mit Zen-Sinnsprüchen lassen sich so beruhigt verfassen. Es gibt drei Schriftarten, drei Schriftgrößen, und drei Hintergründe. Bloß nicht zuviel Spielerei. Und so sieht das dann aus:
Schon etwas länger existiert WriteRoom, das noch puristischer daherkommt. Grüne Schrift auf schwarzem Grund erinnert an Eingabemasken aus den Achtziger Jahren. Der viereckige Cursor blinkt stetig, und fordert freundlich zum Tippen auf. Den Retro-Freund wird’s freuen.

Und dann gibt es da noch diesen kleinen Button:
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Einmal geklickt, und der Autor ist mit seinem Text allein. Seit 2009 hat Apple in sein Pages-Programm einen Vollbildmodus eingebaut, der ähnliches leistet wie die anderen beiden Kandidaten. Alle Formatierungselemente werden ausgeblendet, nichts trennt mehr Text und Texter.
OmmWriter kommt kostenlos. WriteRoom kann man dreissig Tage testen, danach muss man $24,95 (oder €16,65) löhnen. Und Apple Pages gibt es nur im iWork-Paket, das man auch dreissig Tage testen kann. Die Voll-Lizenz gibt es für €79.









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